Vom Pionier
zum Weltmarktführer
Am Anfang stand eine mutige Entscheidung: Felix Hermann Maria Schoeller, Sohn einer Familie mit Papiermachertradition, hatte sich 1895 zum Ziel gesetzt, Fotorohpapier für den gerade erst aufkeimenden Fotomarkt zu produzieren. Ein Jahr später lief in Burg Gretesch bei Osnabrück die erste Papiermaschine an. Über 110 Jahre später präsentiert sich die Felix Schoeller Gruppe als weltweit agierendes Familienunternehmen mit 2400 Mitarbeitern, acht Produktionsstandorten und einer führenden Position im Weltmarkt. Nach mehr als einem Jahrhundert befindet sich das Unternehmen noch immer in der Hand der Gründerfamilie. Eine Unabhängigkeit, die Teil des Erfolges der Schoeller Gruppe ist.
1895 | Gründung des Unternehmens durch | |
1980 | Konzentration auf die Produktion von Fotobasispapieren | |
1990 | Diversifikation mit Ausbau der Inkjetsparte und Einstieg | |
1991 | Übernahme der Papierfabrik Penig, dem größten Dekorpapierhersteller der ehemaligen DDR und des damaligen Comecon-Marktes | |
1992 | Umbau der PM 15 von Foto- auf Dekorpapier mit dem Schwerpunkt weiße | |
1993 | Übernahme der Dekorpapieraktivitäten der Technocell AG, Gründung der Technocell Dekor als 100-prozentige Tochter der Felix Schoeller Gruppe | |
1998 | Übernahme des Werkes Neustadt und Umbau der beiden Papiermaschinen zu Dekorpapiermaschinen | |
1998-2001 | Ausbau des Werkes Weißenborn zum weltweit einzigen vollintegrierten Standort für Imaging-Papiere | |
2001 | Unterzeichnung eines Joint Ventures zur Herstellung von Dekorpapier für den nordamerikanischen Markt mit der Kunz AG | |
2003 | Konzentration der Verwaltung am Standort Osnabrück, Übernahme der Technocell Inc., Drummondville (CDN), Eröffnung eines Repräsentantenbüros in Shanghai/China für beide Geschäftsfelder | |
2006 | Joint Venture mit dem Dekorpapierhersteller Mayak in Penza, Russland, Inbetriebnahme des weltweit größten Coaters für Imaging-Papiere am Standort Weißenborn | |
2009 | Bau und Anlauf der Dekorpapiermaschine 5 am Standort Penza |

