Pressemitteilung

05.03.2010

Felix Schoeller erhöht Verkaufspreise aufgrund hoher Zellstoffpreisverteuerungen

Die Felix Schoeller Gruppe mit Sitz in Osnabrück, Hersteller von Spezialpapieren mit den Geschäftsbereichen Imaging und Dekor, erhöht ab dem 01.04.2010 in Abhängigkeit von der Wertschöpfungstiefe der Produkte ihre Verkaufspreise um 3 bis 15 Prozent je nach Sorte. Zusätzlich führt das Unternehmen einen Zellstoffzuschlag ein. Dieser Faktor wird an die weiteren kurzfristigen Preisveränderungen für Eukalyptus-Zellstoff gekoppelt. Der Zellstoffzuschlag erhöht die Verkaufspreise für Dekor- und Imagingpapiere immer dann proportional, wenn die weltweit notierten Einkaufspreise für Zellstoff steigen. Bei einem Rückgang der Einkaufspreise für Zellstoff sinken die Verkaufspreise für die Felix Schoeller-Spezialpapiere entsprechend.

Mit der Preiserhöhung sowie der Einführung des Zellstoffzuschlags reagiert Felix Schoeller auf die extreme Verteuerung dieser bedeutenden Rohstoffkomponente. Es wird erwartet, dass sich die Rohstoffpreise nach einem Anstieg um rund 75 Prozent seit Juni 2009 auf ein Niveau von nunmehr 790 US-Dollar / Tonne auch in den kommenden Monaten weiter drastisch erhöhen werden. Monatliche Steigerungsraten von 50 bis 75 US-Dollar/Tonne sind derzeit nicht ausgeschlossen.

Die weltweiten Notierungen für Zellstoff werden auf Basis des US-Dollars vorgenommen. Einflussfaktoren auf die Preisnotierungen sind neben einem Erstarken des US-Dollars auch eine Verknappung des Angebots. Dies ist darauf zurück zu führen, dass die großen Zellstoffproduzenten in Chile, Arauco und CMPC, durch das verheerende Erdbeben in ihrer Produktion eingeschränkt sind.
Dr. Bernhard Klofat, CEO der Felix Schoeller Gruppe, bekräftigt: "Die Felix Schoeller Gruppe ist gezwungen, Preiserhöhungen für unseren wichtigsten Rohstoff Eukalyptus-Zellstoff an die Kunden weiter zu geben. Mit der Einführung des Zu- und Abschlags für Zellstoff reagieren wir marktgerecht auf die aktuellen Preisschwankungen. Sollte sich Zellstoff wieder verbilligen, wird auch der Zellstoffzuschlag entsprechend angepasst."