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Job Portraits

  • Kornelia Niekamp

    Kornelia Niekamp Personalleiterin Standort Osnabrück

  • Andrea Hoffmann

    Andrea Hoffmann Marketing Managerin

  • Tino Himpel

    Tino Himpel Papiertechnologe und Schichtleiter

  • Konstanze Fuchs

    Konstanze Fuchs Entwicklung R&D

  • Matthias Baumgärtner

    Matthias Baumgärtner Sales Technocell Vlies

Kornelia Niekamp

Personalleiterin für den Standort Osnabrück, seit 1977 tätig für die Felix Schoeller Group verantwortlich für unsere Mitarbeiter von der Einstellung bis zum Ausscheiden


Was ist Ihr Job? Was machen Sie bei Schoeller?

„Ich bin zuständig für unsere Mitarbeiter am Standort Osnabrück und zwar ab Einstellung bis hin zur Pensionierung, ich begleite sie also das ganze Schoellerleben. Nachdem mit Vorgesetzten entsprechende Personalbedarfe ermittelt wurden, klären wir, ob eine interne oder externe Besetzung in Frage kommt. Eine mögliche Stellenanzeige wird konzipiert und in verschiedenen Medien geschaltet. Danach begleite ich den Einstellungsprozess: Führen von Vorstellungsgesprächen, Vertragsgestaltung, Unterstützung bei der Einarbeitung. Die Begleitung der Karrieremöglichkeiten gehört ebenso zu meinen Aufgaben wie auch die Vorbereitung und Begleitung von kritischen Mitarbeitergesprächen. Als Personalerin verstehe ich mich als Ansprechpartnerin für alle Vorgesetzten und Mitarbeiter, egal ob es um berufliche Entwicklungen, um Veränderungsmöglichkeiten im Job oder auch um persönliche Anliegen geht.“

Gibt es neben den operativen auch strategische Themenbereiche in Ihrem Aufgabenbereich?

„Ja, und diese sind auch besonders interessant. Ich gebe Unterstützung hinsichtlich der Weiterentwicklung von Bereichen und Abteilungen. Es gibt immer wieder die Notwendigkeit, Organisationsstrukturen an neue Herausforderungen anzupassen. Ich arbeite z.B. aktiv an neuen Arbeitszeitsystemen mit, die vor allem in Verbindung mit dem demografischen Wandel eine immer größere Bedeutung gewinnen.“

Wie ist die Vernetzung innerhalb von Osnabrück?

„Unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Osnabrück arbeite ich aktiv an einigen Projekten mit. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit mich mit anderen Personalern im Personalleiterkreis auszutauschen.
Außerdem ist die Branche der Papierindustrie klein und man kennt und hilft sich untereinander.“

Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit?

„Das Beste ist, dass kein Tag wie der andere ist. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und macht Spaß. Ich habe Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen, ich habe nette Vorgesetzte und Kollegen. Und vor allem habe ich das Gefühl etwas bewegen zu können.“

Andrea Hoffmann

Tätig als Marketing Managerin, seit 1988 bei der Felix Schoeller Group beschäftigt


Was machen Sie als Marketing Managerin bei Felix Schoeller?

„Alles in allem bin ich verantwortlich für die Umsetzung unserer Marketingstrategie durch geeignete Marketing-Tools. Dazu gehört zum einen die erfolgsversprechende Platzierung unserer Produkte in sämtlichen Informations- und Verkaufsunterlagen (Printmedien, digitale Medien, Online-Medien) – in enger Abstimmung mit dem Vertrieb, dem Produktmanagement sowie unseren Agenturen. Zum anderen organisiere und koordiniere ich von A bis Z unsere nationalen und internationalen Messeauftritte. Angefangen von den Absprachen mit der Messegesellschaft, dem Standbau bzw. –design, der Koordination sämtlicher Marketingmaßnahmen und deren Inhalte bis hin zur Zusammenstellung des Standpersonals sowie der Hotelbuchungen, um nur einige der umfangreichen Vorbereitungsarbeiten zu nennen. In Zusammenarbeit mit unseren Agenturen entwickle ich Kommunikationsmittel wie Broschüren, Mailings oder auch Werbekampagnen, die ich inhaltlich wiederum eng mit dem Business-Unit-Leiter sowie dem Vertrieb abspreche.“

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer derzeitigen Position?

„Zurzeit ist es besonders spannend, da sich eine echte Marketingabteilung bei Felix Schoeller gerade im Aufbau befindet. Es macht Spaß, etwas bewegen zu können, neue Wege zu gehen und auch einmal etwas „ausprobieren“ zu können. Die Aufgabengebiete sind sehr vielseitig und abwechslungsreich. In Absprache mit dem Global Marketing Director kann ich die Projekte weitestgehend selbstständig durchführen, wie gesagt. Das Ziel ist definiert, aber der Weg dorthin ist relativ frei und ich kann diesen selbst gestalten.“

Was gefällt Ihnen besonders bei Felix Schoeller?

„Zum einen habe ich sehr nette Kolleginnen und Kollegen, mit denen das Arbeiten im Team richtig Spaß macht. Zum anderen gefällt mir auch ganz klar die Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Als alleinerziehende Mutter habe ich eine Vollzeitstelle; da gehört wie in meinem Job viel Organisationsgeschick dazu. Die Firma unterstützt mich dahingehend, dass ich mir meine Arbeitszeiten relativ flexibel einteilen kann, denn neben dem Osnabrücker Büro profitiere ich zusätzlich von einer Home-Office-Lösung. Nur so ist es mir möglich, meinen Job gewissenhaft auszuführen und gleichzeitig für meine Familie da zu sein. Das alles macht die Arbeit noch einmal wesentlich attraktiver. Natürlich muss ich meine Aufgaben pünktlich erfüllen und meine Ziele erreichen; zu welcher Tageszeit ich meine Aufgaben erledige oder meine E-Mails beantworte ist allerdings relativ gleich. Das selbstständige Arbeiten, die Vielfältigkeit meines Aufgabengebietes sowie die Weiterentwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Firma runden das Wohlfühlgefühl ab.“

Tino Himpel

Papiertechnologe und Meister und Schichtleiter an der PM16 in Penig seit August 2001 tätig für Felix Schoeller


Was haben Sie bisher gemacht? Wie ist Ihre Laufbahn bei Felix Schoeller?

„2001 habe ich meine Ausbildung zum Papiertechnologen bei Felix Schoeller in Penig begonnen. Im Verlauf meiner Ausbildung kam ich nach Osnabrück und entschloss mich, dort zu bleiben.
Nach meiner Ausbildung habe ich als Gehilfe an einer Papiermaschine in Osnabrück angefangen. Schnell wurde mir in Aussicht gestellt, die Maschinenführung zu übernehmen, und das mit 19 Jahren! Das war eine Riesenherausforderung für mich.
Von 2004 bis 2007 war ich Gehilfe und Reservemaschinenführer an der PM15 in Osnabrück. Mit dem Ziel, eine Schichtleiterstelle zu übernehmen, ging ich 2008 im Alter von 22 Jahren zurück nach Penig und habe eine einjährige Ausbildung zum Meister im Papiermacher-zentrum in Gernsbach absolviert. Die Kosten dafür hat Schoeller übernommen und mir mein Gehalt weiter bezahlt. Jetzt bin ich seit 2009 Schichtleiter in Penig.“

Was genau ist Ihre Aufgabe als Schichtleiter?

„Während meiner Schicht bin ich verantwortlich für die gesamte Papiermaschine PM16 in Penig.
Der Anspruch dabei ist, die Maschine acht bzw. zwölf Stunden auf einem hohen Niveau zu führen. Ich muss als Schichtleiter dafür sorgen, dass meine Mannschaft optimal arbeitet und alles ineinandergreift. Zurzeit besteht mein Team aus neun bis zehn Personen.
Ich bin stolz darauf, dass das Unternehmen mir diese Aufgabe zugetraut hat.“

War es teilweise nicht schwierig, im Alter von 24 Jahren schon ein Team zu führen?

„Für diese Aufgabe braucht man schon etwas Fingerspitzengefühl. Alle meine Mitarbeiter sind älter als ich. Das älteste Teammitglied ist jetzt 61 Jahre alt.
Es ist notwendig, eine Balance zwischen Geradlinigkeit, Anweisungen und Verständnis gegenüber den Mitarbeitern aufzubringen. Am Anfang war es schwierig, aber ich habe mich durchgebissen und es hat sich gelohnt.“

Was produziert die Papiermaschine, für die Sie verantwortlich sind?

„Wir produzieren in Penig Dekor- und Gegenzugpapier. Durchschnittlich verantworte ich pro Schicht einen Produktwert von manchmal bis zu 100.000 €. Wir können nur Papier mit einwandfreier Qualität verkaufen. Alles andere wird zu Ausschuss. Das muss mir bei meinen Entscheidungen immer bewusst sein. Das heißt für mich, meine Mannschaft so zu führen, dass wir Fehler schnell einschätzen und richtig reagieren können. Wir müssen schnell erkennen, ob das produzierte Papier verkaufsfähig ist oder was wir ändern müssen. Es ist meine Aufgabe, das zu garantieren.“

Was sind die größten Herausforderungen, die Ihnen als Meister begegnen?

„Als Schichtmeister muss ich auch tiefgehende Kenntnisse über Papier und viel technisches Wissen über unsere Maschinen und Anlagen haben. Bei Störfällen muss ich den Technikern detaillierte Beschreibungen über die Störfälle geben können. Ab 18 Uhr bin ich als Schichtleiter verantwortlich für das ganze Werk. Für alle Bereiche bin ich die Anlaufstelle. Aber die größte Herausforderung ist es, Mitarbeiter zu führen. Das ist reizvoll und anspruchsvoll. Und das macht es interessant. Ich muss selbst Prioritäten setzen und habe umfassende Verantwortung.“

Konstanze Fuchs

Anwendungstechnikerin Forschung & Entwicklung, seit November 2011 tätig für die Felix Schoeller Group


Was hat Sie an der Stelle in diesem Unternehmen gereizt?

„Es bestand bereits eine 3 Jahre lange Zusammenarbeit mit Schoeller und meinem vorherigen Arbeitgeber. So bin ich auf Schoeller und Schoeller auf mich aufmerksam geworden. An meiner jetzigen Stelle bei Felix Schoeller hat mich besonders gereizt, mit den unterschiedlichsten Digitaldruckmedien experimentieren zu können und mehr über den Entwicklungsprozess zu erfahren.“

Was genau ist jetzt Ihre Aufgabe?

„Meine Aufgabe ist es, die unterschiedlichsten neu entwickelten  Digitaldruckmedien auszuprüfen. Dazu gehören zum Beispiel Tests in unseren zwei Klimakammern, um zu gewährleisten, dass unsere Papiere selbst bei schwankenden Temperaturen und unterschiedlichsten Luftfeuchten ihren Qualitätsstandard halten – damit unterstützen wir unser Markenversprechen „Best Performing Papers. Worldwide.“ Darüber hinaus erarbeite ich für unsere Papiere die optimale Druckeinstellung für diverse Drucker-Papier-Kombinationen. Dafür werden von mir mit einer speziellen RIP-Software Standard- und Premium-Profile erstellt. Nur so können wir unseren Kunden eine optimale Printperformance weltweit liefern.

Auch wurde mir die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit dem Fotografen Michael Dannenmann ein Projekt zu verwirklichen. Er zählt zu den bekanntesten Porträtfotografen Europas. Michael Dannenmann fotografiert u. a. für Magazine wie Vogue, Elle, Stern und das Zeit-Magazin. Seine Bilder wurden in zahlreichen Museen und Galerien ausgestellt, darunter auch das Deutsche Historische Museum in Berlin. Er kannte Felix Schoeller aus verschiedenen vorangegangenen Projekten. Dannenmann plante eine Ausstellung in Osnabrück. Nach ungefähr drei Monaten Arbeit und der endgültigen Auswahl der Materialien war es dann soweit. Die persönliche Druckabnahme stand ins Haus und alles war bis ins Detail vorbereitet. Schließlich sollte er zufrieden sein. Und er war es auch. So durfte ich 150 Exponate für ihn anfertigen. Die Ausstellung war ein voller Erfolg!

Aber auch das ist nicht alles. Neben der Prüfung von neuen Produkten, der Umsetzung verschiedenster Projekte helfe ich auch aktiv bei der Reklamationsbearbeitung mit, unterstütze die Marketingabteilung mit kleineren grafischen Satzarbeiten und zusätzlich findet ein reger Gedankenaustausch in Bezug auf neue Anwendungsbereiche unserer Produkte statt. Insgesamt ist mein Aufgabengebiet sehr weit gefächert und sehr abwechslungsreich.“

Was ist an Ihrer Stelle besonders interessant?

„In meiner vorherigen Tätigkeit konnte ich die Digitaldruckmedien ‚nur‘ bedrucken – jetzt kann ich zusätzlich auch hinter die Kulissen schauen. Ich arbeite mit den unterschiedlichen Abteilungen wie Produktmanagement, Entwicklung und Marketing zusammen. Gemeinsam können wir kreativ sein, fachsimpeln und den Fantasien freien Lauf lassen. Es ist toll, bei der Entwicklung neuer Materialien beteiligt zu sein und auf die Ergebnisse Einfluss nehmen zu können.“

Matthias Baumgärtner

Vice President und Head of Sales bei Technocell Vlies, seit 1. Mai 2011 tätig für Technocell Vlies, verantwortlich für die Vertriebsaktivitäten der Technocell Vlies

Was hat Sie an der Aufgabe / an dem Unternehmen Felix Schoeller gereizt?

„Ich kannte das Unternehmen schon von meiner früheren Tätigkeit. Mich reizte an Schoeller, dass Schoeller ein bodenständiges Familienunternehmen ist, jedoch trotzdem mit einer starken internationalen Ausrichtung. Zudem interessierte mich der Spezialbereich Vlies. Diesem stand ich anfangs eher skeptisch gegenüber, da ich dachte, wer tapeziert denn heute noch. Als mir dann aber die Möglichkeiten und Aussichten dieser Business Unit und ihrer Produkte bewusst wurden, war ich überzeugt, aktiv mitzuwirken zu wollen. Vor allem aktiv den Aus- und Aufbau dieser neuen Business Unit zu unterstützen, fand ich faszinierend. Aufgrund meines beruflichen Werdeganges kann ich nur sagen: Den Geruch von Zellstoff bekommt man nicht aus der Nase.“

Ist es schwierig ein neues Produktfeld innerhalb der Felix Schoeller Group zu etablieren?

„Aus meiner Sicht überhaupt nicht. Neue Produktbereiche sind bei Felix Schoeller hoch angesehen und werden gefördert. Alle an diesem Prozess beteiligten Abteilungen und Kollegen/-innen unterstützen uns und wir bekommen durchweg positives Feedback. Man fühlt sich sehr gut und vor allem macht es Spaß, gemeinsam mit anderen etwas bewegen zu können.“

Ist es schwierig, neue Geschäfte in die bestehenden Abläufe bei Felix Schoeller zu integrieren?

„Nein, es ist überhaupt nicht problematisch. Es existieren zwar bestehende Strukturen, die aber immer wieder von allen Beteiligten verändert und angepasst werden, um die von den Kunden geforderte Schnelligkeit und Effizienz zu realisieren. Es werden von allen Seiten sehr viele Hebel in Bewegung gesetzt und ständig werden neue Türen für neue Möglichkeiten aufgestoßen.“

Hilft der Name Schoeller bei Ihren Verkaufsgesprächen?

„Der Name Schoeller war bei den meisten Vlies-Kunden nicht geläufig, da diese unser Unternehmen so nicht kannten. Was allerdings sehr hilfreich ist, ist die Vorstellung von Schoeller und Darstellung der Möglichkeiten, die sich durch die Potenz des Unternehmens Felix Schoeller ergeben. Jeder Kunde ist beeindruckt, wenn er hört, wie viele Standorte und Anlagen Felix Schoeller weltweit hat und dass wir mehr als 300.000 Tonnen Papier jährlich produzieren. Eine Mutter wie Felix Schoeller im Hintergrund zu haben, hilft schon enorm.“

Was gefällt Ihnen besonders gut an der Arbeit bei Felix Schoeller?

„Besonders gut gefällt mir die Kollegialität und der Zusammenhalt innerhalb der Business Unit und darüber hinaus. Ich wurde am Anfang meiner Tätigkeit bei Schoeller sehr gut aufgenommen und konnte sehr schnell sehr gute Beziehungen knüpfen und Netzwerke spinnen. Es ist ein sehr faires und offenes Miteinander und es macht Spaß hier zu arbeiten. Auch die kurzen Wege sind optimal, um neue Lösungsoptionen zu forcieren. Das Zusammenwirken der verschiedenen Abteilungen wie Produktion, Technologie, Logistik und Vertrieb ist hervorragend, so dass optimale Lösungen gefunden werden können.
Bei uns in der Business Unit besteht eine sehr positive Grundstimmung, die durch Erfolge noch weiter getragen wird. Es macht immer mehr und mehr Spaß, was auch darauf zurückzuführen ist, dass einem sehr große Freiräume gelassen und wir auch durch die Geschäftsführung stark unterstützt werden.“