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Darum Felix Schoeller

Die Felix Schoeller Group ist:

  • ein weltweit agierendes Unternehmen, das Wandel als Chance begreift.
  • ein Familienunternehmen mit hoher Bindung und langfristigen Interessen der Eigentümer.
  • ein auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und wertschätzende Mitarbeiterführung ausgerichtetes Unternehmen. Dieses wurde in einem Unternehmensleitbild manifestiert.
  • eine erfolgreiche Symbiose aus Familienunternehmen (kurze Entscheidungswege, langfristig ausgerichtetes konsistentes Handeln, Sozialpartnerschaft) und Konzernstruktur (Weltmarktführer, Internationalität, moderne Managementinstrumente).

 

Die Felix Schoeller Group bietet:

  • attraktive Märkte und Produkte, die zu technischen / technologischen und kaufmännischen Herausforderungen führen und damit Sinn und Freude an der Arbeit stiften.
  • ihren Kunden das Versprechen, in allen Produkten und Prozessen höchste Qualität zu liefern. Dies führt zu entsprechenden Investitionen, Prozessen, Arbeitsmitteln und Arbeitsbedingungen. 
  • selbstverständlich die Anwendung von Tarifverträgen und pflegt eine intensive Sozialpartnerschaft mit der IGBCE und den Betriebsräten. 
  • in vielen Bereichen übertarifliche Vergütung.
  • für alle Mitarbeiter eine variable Erfolgsbeteiligung.
  • ein nachhaltiges Demografiekonzept mit den Komponenten

    • betriebliches Gesundheitsmanagement 
    • Förderung von Teilzeit
    • betriebliche, bezuschusste Altersvorsorge
    • zusätzliche Altersteilzeit
    • flexible Arbeitszeitmodelle.

  • eine intensive und offene Informations- und Kommunikationspolitik.
  • ein einheitliches Führungsverständnis, dokumentiert in Führungsgrundsätzen. 
  • moderne Personalinstrumente, wie z.B. strukturierte Mitarbeitergespräche. 
  • Karrieremöglichkeiten, die durch eine intensive Personalentwicklung begleitet wird. Hierfür gibt es auf Mitarbeitergruppen zugeschnittene Programme:

    • Basisprogramm für „neue“ Mitarbeiter
    • Projektleitertraining
    • Nachwuchsführungskräfteprogramm
    • Industriemeisterausbildung in Zusammenarbeit mit dem Papierzentrum Gernsbach

  • ein Übernahmeversprechen für Auszubildende bei entsprechender Leistung.
  • eine hohe Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen, was sich in einer sehr niedrigen Fluktuationsquote ausdrückt. 
  • Einsatzmöglichkeiten in 5 Standorten in Deutschland und 2 Standorten in Nordamerika. 
  • zertifizierte Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme.
  • ein etabliertes Ideen- und Innovationsmanagment.

    Benedikt Weinast: "Die Ausbildung ist attraktiv"

    Benedikt Weinast

    Seit 2009 als Mitarbeiter im Customer Service Center bei der Felix Schoeller Group tätig

    Zusammenfassung:

    „2009 habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Felix Schoeller begonnen. Die Ausbildung war sehr gut strukturiert, da ich einen Einblick in viele Unternehmensbereiche wie z. B. Finanzbuchhaltung, Einkauf oder auch Vertrieb erhalten konnte. Nach meiner Ausbildung wurde ich in den Bereich Customer Service Center übernommen und absolviere momentan berufsbegleitend meinen Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA), was von Schoeller auch finanziell unterstützt wird.“

    Was machen Sie bei Felix Schoeller? Wie sind Sie eingebunden? Warum gefällt es Ihnen bei Felix Schoeller?

    „Ich arbeite im Vertrieb Digital Media und bin im Bereich Customer Service Center tätig. Dort bin ich zuständig für die Betreuung der Kunden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Schweden und Dänemark in unserem Private-Label-Geschäft. Ein Teil meiner Aufgaben besteht aus der Auftragsabwicklung / Kommunikation mit den Agenten, Kontrolle des Zahlungsverhaltens der Kunden sowie Forecasting. Hierfür ist sowohl eine innerbetriebliche Abstimmung mit unserem Werk in Weißenborn, als auch der Kontakt mit unseren Kunden bzw. Agenten erforderlich. Zudem arbeite ich hier in einem tollen Team, sodass ich gerne meiner täglichen Arbeit nachgehe.“

    „Was gefällt Ihnen besonders bei Felix Schoeller?

    „Die angenehme Arbeitsatmosphäre, die insbesondere aus netten Arbeitskollegen und einer sehr guten Teamarbeit resultiert, gefällt mir besonders. Auch macht mir der tägliche Kontakt mit Menschen aus zahlreichen Ländern viel Spaß.“

    Wie ist der Informationsfluss im Unternehmen?

    „Bei uns in der Abteilung werden wichtige interne Informationen wöchentlich von meiner Vorgesetzten im Rahmen einer Teambesprechung an alle Kollegen weitergegeben. Insofern sind wir stets über die aktuelle Situation gut informiert. Bei eigenen Anliegen kann ich direkt mit meiner Vorgesetzten sprechen. Zusätzlich gibt es noch die Unternehmensgespräche, die mehrmals jährlich stattfinden. Die dort von der Geschäftsleitung gegebenen Informationen werden über die Vorgesetzten an alle Mitarbeiter weitergegeben. Auch hier ist das Feedback der Mitarbeiter erwünscht und wird an die Geschäftsleitung zurückgespielt.“

    Felix Schoeller ist ein Familienunternehmen. Wie merken Sie das in Ihrer täglichen Arbeit?

    „Ich denke, dass ein Familienunternehmen langfristige, strategische Planungen und Tradition auszeichnen. Ferner werden die wichtigen Entscheidungen von Personen getroffen, die jedem Arbeitnehmer bekannt sind, sodass keine allzu große Anonymität herrscht. Diese Merkmale treffen meiner Meinung nach auch auf die Felix Schoeller Group zu.“

    Kai Middeldorf: "Ich kann mich weiterentwickeln"

    KAI MIDDELDORF

    Senior Vice President Competence Center Engineering, seit Mitte der 90er Jahre tätig für die Felix Schoeller Group.

    Zusammenfassung:

    „Nach dem Abitur wollte ich ein praxisnahes Studium beginnen – das duale Studium bei Felix Schoeller war genau die richtige Entscheidung. Bereits im zweiten Ausbildungsjahr bot sich die Gelegenheit, Verantwortung in kleineren Projekten zu übernehmen, in denen sich die Inhalte des Maschinenbaustudiums mit denen der Lehre zum Industriemechaniker ideal kombinieren ließen. Praxisnähe spielte auch später bei den Themen Fortbildung und Mitarbeiterförderung eine große Rolle. Im Rahmen meines MBA Studiums konnte ich interessante betriebliche Themen bearbeiten. Außerdem haben gut aufeinander abgestimmte interne Weiterbildungsmaßnahmen meine berufliche Entwicklung sehr unterstützt.“

    Wie kamen Sie zu Felix Schoeller?

    „Gleich studieren oder lieber erst eine Ausbildung? Keine leichte Entscheidung und ich war froh, als ich bei einer Berufsinformationsveranstaltung vom dualen technischen Studiengang erfuhr, den Schoeller und einige wenige andere Firmen Mitte der 90er Jahre im Osnabrücker Raum anboten. Das Konzept des dualen Studiums bei Schoeller hat mich sofort überzeugt und war auch rückblickend genau die richtige Entscheidung.“

    Was hat Sie besonders daran gereizt?

    „Besonders gereizt hat mich die Idee, Theorie und Praxis miteinander verbinden zu können: Ich wollte studieren, aber kein reiner Theoretiker werden. Natürlich war auch die Ausbildungsvergütung im Hinblick auf eine größere finanzielle Unabhängigkeit interessant. Von den in Frage kommenden Unternehmen hat mich Schoeller am meisten überzeugt: Die Branche, seine internationale Ausrichtung und Präsenz, der hohe Bekanntheitsgrad, der sehr gute Ruf. Außerdem gefielen mir Größe, Sauberkeit und Modernität der Fabrik von Anfang an sehr gut.

    Meine Erwartungen an die Ausbildung wurden nicht enttäuscht, das Ziel der Praxisnähe mehr als erfüllt. Bereits während des Grundstudiums bot sich die Gelegenheit, Verantwortung in kleineren Projekten zu übernehmen. Die Komplexität der Projekte, Aufgaben und Herausforderungen steigerte sich schrittweise. Weitere sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten ergaben sich für mich durch Einsätze in verschiedenen Werken, unter anderem auch im Ausland. Das Kennenlernen anderer Werke war nicht nur spannend, abwechslungsreich und horizonterweiternd, sondern auch ungemein förderlich für die eigene Vernetzung. Ansprechpartner in anderen Werken zu kennen, erleichtert die eigene Arbeit oft erheblich.“

    Was haben Sie nach der Ausbildung gemacht?

    „Nach meiner Diplomarbeit bin ich noch einige Monate im Competence Center Engineering geblieben. Als die Streicherei in Weißenborn weiter ausgebaut wurde und Ende 2001 stark zu wachsen begann, habe ich als Technologe am Coater 5 angefangen und mich aufbauend auf meiner Diplomarbeit vor allem mit Trocknungsprozessen beschäftigt. Durch das rasante Wachstum der Streicherei blieb es nicht bei den Trocknungsprozessen und ich hatte bald die Möglichkeit, andere Themen anzupacken und Verantwortung zu übernehmen. Die Zeit am Coater 5 hat mir deutlich gezeigt, dass Schoeller Raum für Engagement und Eigeninitiative lässt und mit Vertrauen sowie der Übertragung weiterer Verantwortung honoriert.“

    Was gefällt Ihnen am Unternehmen Schoeller?

    „Vor allem die Betriebsgröße: Schoeller bietet auf der einen Seite die Vorteile von kleinen Unternehmen, wie flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege. Auf der anderen Seite ist Schoeller aber nicht zu klein und vereint die Vorzüge großer Unternehmen. So ist Schoeller in meinen Augen ein modernes Industrieunternehmen, das Spitzentechnologien einsetzt, moderne Managementmethoden und Kommunikationsmitteln anwendet und gute Sozialleistungen bietet. Die Unternehmensgröße ermöglicht außerdem eine zielgerichtete Mitarbeiterförderung, was bei vielen kleinen Firmen oft daran scheitert, dass das Tagesgeschäft zusammenzubrechen droht.

    Bei Schoeller bekommen junge Menschen die Chance, sich zu beweisen, und werden entsprechend weiterentwickelt. Mein MBA-Studium wurde nicht zuletzt dadurch gefördert, dass ich die Möglichkeit zur Beschäftigung mit betrieblichen Fragestellungen hatte, die über meinen eigentlichen Aufgabenbereich und somit den oft zitierten Tellerrand deutlich hinausgingen. Meine betriebliche Entwicklung wurde außerdem durch gut aufeinander abgestimmte, qualitativ hochwertige interne Weiterbildungsmaßnahmen wie das Basisprogramm, das Projektleitertraining, das Führungskräfteentwicklungsprogramm und zuletzt das Management Development Center unterstützt.“

    Was heißt Familienunternehmen bei Felix Schoeller für Sie?

    „Familienunternehmen bei Schoeller heißt für mich vor allem: Respektvoller Umgang miteinander. Entscheidungen der Geschäftsführung sind geprägt von hoher Transparenz und Nachvollziehbarkeit, beruhen nicht auf kurzfristigen Kennzahlen allein, sondern zielen auf Nachhaltigkeit ab. Es gibt sehr gute Sozialleistungen. Die Mitarbeiter sind motiviert, dem Unternehmen verbunden und stolz auf ihre Arbeit.“

    Margit Beckmann: "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

    MARGIT BECKMANN

    Tätig als Bilanzbuchhalterin, seit 1996 tätig für die Felix Schoeller Group

    Zusammenfassung:

    „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei der Felix Schoeller Group ein wichtiges Thema, das die Geschäftsführung sehr ernst nimmt. Und das ist auch sehr wichtig für mich. Ich habe das gute Gefühl, etwas zum Unternehmenserfolg beizutragen und gleichzeitig für die Familie da zu sein. Ich bin also nicht nur Mutter sondern auch berufstätig. Schoeller stellt sich nicht nur als Familienunternehmen da, es handelt auch so. Auch mein Kleiner weiß das schon und sagt immer ganz stolz: Der Turm, da arbeitet Mama.“

    Wie sind Sie zu Felix Schoeller gekommen?

    „Auf dem klassischen Weg. Nach meiner Ausbildung zur Bilanzbuchhalterin in Bremen, habe ich eine Stellenausschreibung von Schoeller gesehen und mich beworben. Ich war dann Vollzeit in der Finanzbuchhaltung tätig. Nach der Geburt unseres Sohnes bin ich nach dem Mutterschutz direkt wieder angefangen zu arbeiten. Jedoch wollte ich natürlich nicht wieder mit meiner vollen Arbeitszeit weitermachen. Das war bei Felix Scholler aber kein Problem, und so konnte ich mit 20 Stunden pro Woche in der Finanzbuchhaltung wieder einsteigen.  Ich entschied mich, an zwei Tagen ganztags zu arbeiten. Inzwischen bin ich in die Abteilung Finances gewechselt und arbeite nun täglich von 8 Uhr bis 13 Uhr mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 25 Stunden.“

    Wer hat Ihnen bei Ihrer Arbeit geholfen?

    „Meine Vollzeitstelle habe ich mir mit einer Kollegin, die ebenfalls Mutter ist geteilt. Ich habe an zwei Tagen pro Woche gearbeitet und sie an den anderen drei Tagen. Wir hatten die volle Flexibilität und konnten uns intern absprechen. Schoeller regelt das sehr vorbildlich. Aber auch die gute Atmosphäre im Kollegenkreis und die gute Vertretungsregelung machen solch ein Arbeiten möglich."

    Was verbinden Sie mit Schoeller als einem Familienunternehmen?

    „Schoeller tut etwas, damit wir Mitarbeiter Familie und Beruf unter einen Hut bekommen. Auch als Teilzeitkraft habe ich immer das gute Gefühl, gebraucht und anerkannt zu werden. Wir Teilzeitkräfte sind in der Belegschaft integriert, und so kann ich effektiv mit anderen Kollegen zusammenarbeiten. Es hat bei allen, die ich kenne, sehr gut funktioniert. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist bei Schoeller nicht nur ein Spruch, es wird im gesamten Unternehmen gelebt.“

    Detlev Brinkmann: "Interessante Aufgaben"

    DETLEV BRINKMANN

    Manager Electrical Engineering, seit 1997 tätig für die Felix Schoeller Group

    Zusammenfassung:

    „Das Positive als Projektleiter bei Felix Schoeller ist, dass ich schnell eine eigene Budgetverantwortung bekommen habe. Hinzu kommt, dass die Projektarbeit eine Art Sprungbrett ist. Projekte sind wie ein Trainingslager oder ein Ausbildungszentrum. Auch die Prozess- und Anlagenvielfalt bei uns ist bemerkenswert, mal eine Papiermaschine, dann ein Extruder, ein Kraftwerk oder eine Streichmaschine, eine Kläranlage oder ein Hochregallager, eine Fördertechnik oder auch eine Streichküche mit Batch-Prozessen, RFID und vieles mehr. Ich glaube, die wenigsten stellen sich so eine Vielfalt unter einer "Papierfabrik" vor! Das macht es aber gerade auch interessant.“

    Wie arbeiten Sie in Projekten bei Felix Schoeller? Wie laufen Projekte bei Felix Schoeller?

    „Ich habe vor 15 Jahren bei Felix Schoeller angefangen und in einem interdisziplinären Projektteam begonnen. Das erste Projekt war überschaubar, aber das war gut so. Ich hatte die Möglichkeit, schnell eine Aufgabe abzuschließen und schnell Erfolgserlebnisse zu erzielen. Dabei wurde ich intensiv betreut und es wurde direkt teamorientiert gearbeitet. Die Eigenständigkeit wurde von Projekt zu Projekt größer: Die Projekte wurden länger, die Eigenverantwortung stieg und die Freiheit federte sich auf wie ein Blumenstrauß. Nach und nach führte ich immer mehr Projektmitarbeiter und die Aufgaben wurden vielfältiger. Auch das zu verantwortende Budget wurde immer größer, so belief sich mein Budget in meiner letzten Teilprojektleitung auf 10 Millionen Euro.

    Auch die Gesamt-Projektleitung, also über das eigene Fachgebiet hinaus, kann in Projekten übernommen werden.“

    Welchen Schwierigkeiten und Problemen traten Sie in Projekten gegenüber?

    „Natürlich gibt es in großen Projekten ganz unterschiedliche Interessenlagen der Beteiligten. Jeder möchte für seinen Verantwortungsbereich das Optimum erzielen.

    Eine Schwierigkeit ist die fachliche Führung von Mitarbeitern, denen man hierarchisch nicht übergeordnet ist. Dabei ist vor allem die Kommunikation ganz wichtig, man setzt sich an einen Tisch, denn dann klappt es gut. Das Schöne ist, dass alle zusammen etwas gestalten wollen und das gleiche Ziel verfolgen.“

    Wie wird bei Schoeller mit der Arbeitszeit umgegangen?

    „Es ist eigentlich immer viel zu tun. Aber man hat eine hohe Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Es ist nicht schlimm, wenn man zwischendurch mal drei Stunden weg fährt. Das Wichtige ist einfach, dass die Aufgabe erledigt wird.“

    Dass muss ich noch sagen…

    „Das Positive bei den Projekten bei Felix Schoeller ist, dass ich schnell eine eigene Budgetverantwortung bekommen habe. Hinzu kommt, dass die Projektarbeit eine Art Sprungbrett ist. Man hat die Möglichkeit, in den Standorten bei Bedarf anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen, wie z.B. die Leitung einer Instandhaltungsgruppe oder die Produktionsleitung. Projekte sind wie ein Trainingslager oder ein Ausbildungszentrum. Die unheimlich gute Vernetzung der Projektmitglieder und die gute Kommunikation und Zusammenarbeit führen zu guten Aufstiegschancen. Es ist von Felix Schoeller erwünscht und erlaubt, dass man sich weiterentwickelt. Projektleiter fungieren oft als Bindeglied zwischen den Werken und entwickeln Konzepte über die Werke hinweg, indem innerhalb von Projekten technische Standards entwickelt werden, die dann gruppenweit greifen. Und wenn dies dann von allen angenommen wird, ist das ein gutes Gefühl. Auch die Prozess- und Anlagenvielfalt ist bemerkenswert, mal eine Papiermaschine, dann ein Extruder, ein Kraftwerk oder eine Streichmaschine, eine Kläranlage oder ein Hochregallager, eine Fördertechnik oder auch eine Streichküche mit batch-Prozessen, wo nach Rezepturen die Mixe angesetzt werden, Rollenschneidmaschinen, RFID und vieles mehr. Ich glaube, die wenigsten stellen sich so eine Vielfalt unter "Papierfabrik" vor! Das macht es aber gerade auch interessant.

    Vor allem positiv ist auch zu erwähnen, dass es sehr flache Entscheidungsstrukturen gibt. Es kann problemlos eine direkte Vorstellung beim Geschäftsführer erfolgen und so kann es schnell zu einer Entscheidung kommen.“

    Wie ist die Zusammenarbeit mit den Lieferanten?

    „Die Zusammenarbeit erfolgt in Kooperation mit unserem technischen Einkauf. Zusammen werden Verhandlungsstrategien entwickelt, wobei die Verantwortung dann beim Projektteam liegt.

    Es ist auch gewollt, dass es Raum für Innovationen gibt. Jeder soll kreativ denken, quer denken und neue Ansätze entwickeln. Auch der Charakter eines Spezialpapierherstellers fördert die Innovationsfähigkeit. Manches, was wir brauchen, gibt es am Markt einfach nicht, und dann muss man kreativ sein und sich etwas überlegen. Das Spezielle, was unsere Produkte wiederspiegeln, erkennt man auch in unserer Arbeit wieder.“

    Harry Freyer: "Wertschätzung der Mitarbeiter"

    HARRY FREYER

    Seit 1987 als Mitarbeiter an der PM 1 bei Felix Schoeller

    Zusammenfassung:

    „Durch die technische Optimierung, das Lean-Management, die finanzielle Förderung von Sportaktivitäten und durch die Verringerung der Anzahl der Nachtschichten an einem Stück wird die Belastung der Schichtarbeit auch für ältere Mitarbeiter deutlich reduziert.“

    Wie lange sind Sie schon bei Felix Schoeller und was sind Ihre Aufgaben?

    „Ich arbeite seit 25 Jahren für Schoeller. Ich bin als Springer an der Mahlanlage der PM 1 tätig, das heißt ich werde an allen Arbeitsplätzen in meinem Bereich eingesetzt. Wir arbeiten in einer Konti-Schicht, das bedeutet 24 Stunden, 350 Tage pro Jahr, natürlich inklusive Wochenendarbeit.“

    Ist die Schichtarbeit belastend?

    „Am Anfang hat mir das überhaupt nichts ausgemacht, aber mit der Zeit wurde das immer schwieriger. Daher ist es gut, dass Schoeller die Schichtsysteme angepasst hat. Durch die Verringerung der Anzahl der Nachtschichten an einem Stück wurde die Belastung deutlich reduziert, so dass auch nach der Nachtschicht der normale Rhythmus normal weiter geht. Also dieses neue System ist wirklich gut für den Biorhythmus.“

    Wie ist die Arbeit bei Ihnen in der Gruppe / im Team?

    „Bei uns in der Truppe ist ein besonders guter Zusammenhalt. Das merkt man auch dadurch, dass wir auch etwas in der Freizeit zusammen machen, wie zum Beispiel Squashen bei „Bahamas“. Dies ist ein Fitnessstudio hier in Osnabrück. Das Gute ist, dass das Unternehmen den Mitgliedsbeitrag finanziell unterstützt und dadurch viele auf den Geschmack gekommen sind, Sport zu machen. Das ist eine gute Sache, denn durch dieses Training geht es mir auch körperlich besser.“

    Wie war die Altersstruktur früher und wie hat sich das Arbeiten für Sie verändert?

    „Früher, vor 25 Jahren, war ich einer der jüngsten, aber wir sind alle zusammen älter geworden. Früher war es etwas einfacher, jetzt knatscht es teilweise.“

    Was würde Ihnen die Arbeit erleichtern bzw. was tut Schoeller dafür?

    „Die technische Optimierung trägt auf jeden Fall zur Arbeitserleichterung bei – hier könnte man natürlich auch immer noch mehr tun. Und natürlich auch das Lean-Management-Projekt: Es ist eine Erleichterung, wenn unnötige Arbeiten vermieden werden können und Arbeitsabläufe verbessert werden, um die Belastung zu vermindern. Auch durch die Teilzeitarbeit wird die Möglichkeit gegeben, die Belastung zu reduzieren, denn dadurch kann man sicherer seine freien Zeiten vorausplanen, da dann weniger Einbringschichten geleistet werden müssen.“

    Wie sind Sie beim Lean Management vorgegangen?

    „Wir haben uns alle zusammen an einen Tisch gesetzt und produktiv zusammen gearbeitet. Wir haben alle unsere Arbeiten genau aufgelistet und haben uns dann überlegt, was passieren muss, damit die Arbeiten erleichtert werden können. Wir haben die Ergebnisse dann zusammen geschrieben, und alle waren zufrieden. Es ist überraschend gut gelaufen. Die Arbeiten wurden dadurch einfacher und vor allem auch entlastender. Wichtig dabei ist, dass wir „normalen“ Arbeiter von Anfang an einbezogen werden, denn wir kennen uns an unseren Arbeitsplätzen natürlich am besten aus.“

    Warum ist es für Sie attraktiv bei Schoeller auf Schicht zu arbeiten?

    „Es gibt natürlich einige Vorteile von Schichtarbeit. Ich habe die Möglichkeit, Behördengänge oder Arztbesuche morgens zu machen, durch die freien Tage kann man mal eben einen Kurztrip machen. Insgesamt ist es einfach gut, dass Sport unterstützt wird und man dadurch fit und gesund bleibt und dass auch die Schichtsysteme so angepasst wurden, dass der Biorhythmus sich gut darauf einstellen kann.“