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Photo Award 2017

Felix Schoeller Photo Award 2017 mit neuem Einreicherrekord

Der Felix Schoeller Photo Award wurde 2017 zum dritten Mal ausgeschrieben und konnte mit 2.377 Arbeiten die Einreicherzahl von 2015 nahezu verdoppeln. Die Preisträger wurden am 14. Oktober im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Kulturgeschichtlichen Museum in Osnabrück für ihre Arbeiten geehrt. Die dazu gehörende Ausstellung war nach einer achtwöchigen Verlängerung bis zum 22. April 2018 zu sehen.

Der internationale Felix Schoeller Photo Award (FSPA) ist binnen drei Auflagen zu einem anerkannten Wettbewerb im internationalen Vergleich avanciert. Dr. Bernhard Klofat, CEO der Felix Schoeller Group, kommentierte das Ergebnis so: “Kreativität, Qualität und Quantität der eingereichten Arbeiten beweisen, dass sich der FSPA mittlerweile in der weltweiten Community der professionellen Fotografen etabliert hat.“ Die Zahlen sprechen für sich: Eingereicht wurden 2.377 Arbeiten aus 92 Ländern; auf die Shortlist kamen 187 Arbeiten aus 34 Ländern. Die sechs Preisträger stammen aus sechs verschiedenen Nationen, wobei ein Preisträger aus Deutschland kommt. Seit der Erstauflage 2013 haben sich 4.250 Fotografen aus mehr als 100 Ländern am Felix Schoeller Photo Award beteiligt. 

Ausstellung entwickelt sich zum Publikumsmagneten

Durch zahlreiche Aktivitäten der Stadt Osnabrück wurden Besucherzahlen von über 7.000 nach den ersten zwei Monaten verzeichnet. Daraufhin entschied die Museumsleitung unter Nils-Arne Kässens, die Ausstellung um acht Wochen bis zum 22. April 2018 zu verlängern. Bis dahin strömten über 10.000 Fotofans aus ganz Deutschland in das Kulturgeschichtliche Museum im Museumsquartier Osnabrücks.

Gold Award Winner Matt Hulse – Sniper (Kategorie Freie / konzeptionelle Fotografie)

Matt Hulse konnte die Jury des diesjährigen Felix Schoeller Foto Awards nicht nur in der Kategorie Freie/Konzeptionelle Fotografie von seiner Arbeit „Sniper“ überzeugen. Auch den Gold Award als Gesamtsieger gewann der britische Filmemacher, Fotograf und Autor mit dieser Arbeit. Sein Konzept ist extrem einfach und kurz formuliert: „In Asien fotografiere ich Menschen von den Dächern hoher Gebäude aus. Ich verwende dazu ein billiges Mobiltelefon und eine Teleskoplinse für 9 US-Dollar. Wegen des beunruhigend bedrohlichen Gefühls beim Schießen dieser Fotos habe ich die Bezeichnung SNIPER gewählt.“ Seit Ende der 90er Jahre spielt Hulse mit den Genres Fotografie und Film, experimentiert und probiert. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden in internationalen Festivals ausgezeichnet oder sind für Auszeichnungen nominiert worden. 

Alle nominierten Arbeiten inkl. der dazu gehörenden Konzepte und der Vitae der Künstler sind hier zu finden. Weitere Informationen zum Felix Schoeller Photo Award sind zu finden auf Facebook unter https://www.facebook.com/felixschoellerphotoaward/ und auf Instagram unter https://www.instagram.com/felixschoellerphotoaward/.