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Zwischen Sieg und Niederlage liegt nur ein Pneu

Eine Runde rechnen, prüfen, messen, bitte.

Das optimale Setup

Bei Project 1 wird vor, während und nach jedem Rennen alles geprüft, was durch das Reglement erlaubt ist.

Rennstrecken sind in drei Sektoren eingeteilt, bei denen jede einzelne Runde aufgezeichnet wird und in die Berechnung des Setups einfließt. Mit Hilfe dieser Daten stellen die Mechaniker das Fahrwerk des Porsches optimal auf die vorliegende Strecke ein. Weitere wichtige Details sind die Prüfung des Luftdrucks durch die Reifentechniker und der Leistungscheck des Fahrzeugs – selbst die präzisen Rennmotoren können teilweise Schwankungen von mehreren PS aufweisen. Laut Reglement muss jedes Fahrzeug ein gewisses Mindestgewicht und eine gewisse Mindesthöhe haben. Das Gewicht wird bei einem leichten Fahrer durch Bleigewichte auf der Beifahrerseite erhöht. Alle Werte werden, besonders bei den Platzierungen 1–3, nach Rennende von offizieller Seite überprüft.

Der Zellstoff aus dem die Träume sind

Auf Basis der mit dem Kunden vereinbarten Spezifikation werden bei Felix Schoeller die Parameter für die einzelnen Produktionsstufen bestimmt. Vom Stoffeintrag bis zur Rollenwicklung wird alles bis ins letzte Detail festgelegt. Dabei gelten bestimmte Schwankungstoleranzen, bedingt durch unseren Hauptrohstoff, das Naturprodukt Zellstoff.

Klare Angaben gibt es auch zur Rezeptur des Papiers und zu den Maschineneinstellungen (sog. Prozess-Zettel). Für auftretende Abweichungen wurden Korrektur-Ablauf-Pläne (KAPs) entwickelt, die eine schnelle Gegensteuerung ermöglichen. Der jeweilige Schichtleiter entscheidet auf Basis der Prüfprotokolle, welche Ware freigegeben wird bzw. genauer geprüft werden muss.

 
 

Unsere 100%-In-Line-Inspektion in den Papiermaschinen, den Extrudern und den Coatern erkennt mehr Fehler als das menschliche Auge. Die finale Freigabe erfolgt dennoch durch unsere Experten.