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06.05.2015

Was kann Kirche von Unternehmen lernen?

Superintendent Friedemann Pannen besucht Felix Schoeller Group in Osnabrück und lobt soziales Engagement

Einen Blick hinter die Kulissen des Weltmarktführers für Foto- und Dekorpapiere warf Friedemann Pannen, Superintendent des Evangelisch lutherischen Kirchenkreises Osnabrück. Zusammen mit Heiko Grube, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Stadt und Landkreis Osnabrück, Lüstringens Pastor Matthias Bochow und Erhard Nolte vom Kirchenvorstand Lüstringen besuchte er die Felix Schoeller Group in Osnabrück, um sich unter anderem über das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Zusammenarbeit mit der Diakonie zu informieren. Nach dem Gespräch mit Norbert Mey, Werkleiter, Kornelia Niekamp sowie Stefan Hörsemann aus der Personalabteilung und einem anschließenden Rundgang durch die Produktion zeigte sich Friedemann Pannen beeindruckt – von der Entwicklung des Standorts ebenso wie vom sozialen Bewusstsein und dem Engagement der Felix Schoeller Group für seine Mitarbeiter.

„Wir arbeiten seit annähernd 30 Jahren sehr vertrauensvoll zu unterschiedlichen sozialen Fragestellungen eng mit der Diakonie zusammen“, berichtete Niekamp, Personalleiterin am Standort Osnabrück. Angefangen hat es Ende der 1980er-Jahre mit einer Sozialberatung. Bis heute sind im Rahmen der Ausweitung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements immer mehr soziale Angebote hinzu gekommen. Ganz aktuell zum Beispiel ein Pilotprojekt zur Gesundheitsprävention, zu dem unter anderem auch Ernährungsberatung und physiotherapeutische Angebote zählen. „Schoeller war schon früh sehr sensibel für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter“, so Grube. Seiner Erfahrung nach sei Schoeller ein positives Beispiel, von dem andere Unternehmen in Osnabrück gelernt hätten.

„Wir versuchen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement immer wieder neue Wege zu gehen und die Ideen der Mitarbeiter mit einzubeziehen“, so Hörsemann. Als Verantwortlicher für diesen Bereich weiß er, dass Bewerber heute immer mehr an Themen wie Work-Life-Balance interessiert sind. Verträgliche Schichtsysteme sind diesbezüglich bei Schoeller ebenso ein wichtiger Aspekt wie Kindergarten- und Krippenplätze, flexible Angebote für Teilzeitarbeit, Betriebliche Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherungen für die Mitarbeiter oder ganz aktuell ein Angebot zur Förderung des Radfahrens.

Am Ende seiner offiziellen Visitation hatte Superintendent Pannen einige Gemeinsamkeiten von Kirche und Unternehmen festgestellt. Beide müssten sich immer wieder attraktiv für die Menschen machen und auf neue Herausforderungen reagieren, hielt er fest. „An der einen oder anderen Stelle können wir dabei durchaus von Schoeller lernen.“